Regulierung ist das Grundproblem

NZZ-Redaktor Sergio Aiolfi zeigt auf, dass Parallelimporte in der Schweiz heute zwar möglich sind, aber oft sogar bei hochgradig standardisierten Produkten betriebswirtschaftlich nicht rentieren – aufgrund der Schweizer Etikettierungsvorschriften. Daraus schliesst er folgerichtig, dass hohe Schweizer Preise insbesondere eine Folge unsinniger Regulierung sind, und nicht einseitig den Produzenten angelastet werden kann.

Will die Politik effektiv gegen die «Hochpreisinsel Schweiz» vorgehen, so soll sie anstatt in die Preisfreiheit der Unternehmen einzugreifen lieber Schweizer Sondervorschriften abbauen. Dadurch werden Parallelimporte attraktiver, und Produzenten und Händler können billiger anbieten!

 

NZZ-Artikel vom 12. November 2015