Mit freiem Handel gegen hohe Preise

Das Staatssekretariat für Wirtschaft sieht Rezepte gegen die hohen Preise in der Schweiz. Dem Abbau von Handelshemmnissen kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. In einem Beitrag für die Volkswirtschaft führen der Leiter Ressort Wachstum und Wettbewerbspolitik im Seco, Simon Jäggi, und Markus Langenegger ihre Gedanken aus.

Konsumenten und Unternehmen zahlen in der Schweiz häufig mehr als in der EU. Beim Senken der Preise in der Schweiz spielt der Abbau von Handelshemmnissen eine zentrale Rolle: Erstens könnten dadurch in der Schweiz gewisse Produkte günstiger bezogen werden, was die Produktions- oder Beschaffungskosten für Unternehmen und Händler senkt. Zweitens können günstigere Importe den Wettbewerb im Inland intensivieren und damit Druck auf die Preise anderer Anbieter ausüben. Wie sich zeigt, existiert jedoch kein einfaches und nebenwirkungsfreies Patentrezept.

Aufsatz in der Volkswirtschaft 8/2016: Mit freiem Handel gegen hohe Preise